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Weile & Friede oder Zeit & Krieg

FB41: Weile (BeStand) & Friede gegen Zeit (VerGehen) & Krieg (250416)

Die MHKbegriffe Weile (Bestand; Sein, Ewigkeit) & Friede (RuheTätigkeit; EntMachtung) sowie deren GegenSätze Zeit (Ablauf; IrrSein, Vergänglichkeit) & Krieg (GewaltTätigkeit; ErMächtigung) kennzeichnen die Kultur (EntWickeltheit; Eigentlichkeit) bzw. Barbarei (MinderEntWickeltheit; UnEigentlichkeit) der Menschlichen Gegebenheit (ConditioHumana), und der MHKstudent erArbeitet sich stetig das Verständnis dieser Begriffe & deren SinnZusammenhang, um seine ExistenzAufgabe (Wozu ist meine Existenz hier auf Erden?) erFüllen zu können. Die genannten BegriffePaare stehen in vollständigem GegenSatz zueinander, denn es gibt nichts „Drittes“ zwischen Richtig (Natürlich) oder Falsch (Künstlich) sowie Gut (NotWendend) oder Böse (NotSchaffend) und Gott (LiebeOhnMacht) oder Nichts (AllMacht). Ja, wo nicht die Weile im Frieden (MachtEnde in der Beziehung) waltet, da herrscht die Zeit im Krieg (MachtErhalt im Verhältnis), dessen IrrSinn vom WaffenGang über den „Waffenstillstand“ bis zur Friede-Lüge „Harmonie“ („Übereinstimmung“ in der SinnLeere) reicht. Worin unterScheiden sich Weile & Friede einerseits und Zeit & Krieg andererseits derart wesentlich, dass das eine die Kultur bestimmt, hingegen das andere die Barbarei verstimmt, die im Allgemeinen überall & alle Zeit verWirklicht ist („Der Teufel ist der Herrscher der Welt“ [Bibel])? Es sind beide BegriffePaare MenschBegriffe: Das erste Paar betrifft KulturMenschen (WirMenschen), die in Reife (SelbstStändigkeit & Mündigkeit) & Beziehlichkeit (ZweiSamkeit-inWirheit) den Bestand (Weile) ihres MachtEndes (Friede) LiebeLeben; das zweite Paar betrifft Barbaren (IchMenschen), die in UnReife (IchStändigkeit & AbHängigkeit) & UnBeziehlichkeit (Einsamkeit von „Ich & Du“) den Lauf („Lebenslauf“) der Zeit zu Tode („Sein zum Tode“ [Heidegger]) fristen und hierbei den MachtErhalt (Herrschaft in „Erfolg“ & „Ansehen“ und Lust am „Erfüllten Leben“) umklammern, womit man den Sinn der Existenz an den IrrSinn des „Daseins“ („Das Leben ist sinnlos“) verrät. Es meint das erste Paar WerBegriffe im Sein (Ewigkeit), das zweite Paar WasBegriffe im Haben (Vergänglichkeit), womit das erste BegriffePaar ZuKunftFähig (NotWendung ist möglich), hingegen das zweite Paar VergangenheitsTrächtig (NotWendung ist unmöglich), ist. Kurz gesagt: Sinn (Zusammenhang) & IrrSinn (Vielerlei) stehen als LiebeGeist (Aufgang) & „Zeitgeist“ (Untergang) einander gegenüber.

     Wieso weiß ich, dass die Zeit vergeht, nämlich zur Vergangenheit („es war einmal“) geht? Weil ich Jetzt in der Weile stehe, die beständig (ewig) in der GegenWart (Jetztheit) steht, in deren Sein ichSelbst ruhe („Ruhepunkt“), die Zeit an mir vorbeigehen lasse & diese BinsenWeisheit beSinne (es vergeht nicht die GegenWart, sondern Ich vergehe mIch in der Vergangenheit, die nicht Jetzt ist). Also gibt es nur Eine/1 Zeit, nicht(!) drei (vlg.: „Gegenwart, Vergangenheit & Zukunft“), denn GegenWart vergeht nicht & ZuKunft (NotWendigkeit der AnKunft [Langer]), die einzig der Jetztheit entspringt, vergeht erst recht nicht. So weiß ich, dass Friede (Weile als MachtEnde) beSteht, da Weile im Sein (Ewigkeit) steht und hier Wird (ZuKunft); Krieg vergeht hingegen, verstört immerzu in der Zeit der VerNichtung. Ferner: Zeit (Ablauf) verNichtet Washeitliches Etwas, vertreibt (bewegt) es im Nu aus der Gegenwart (Wirklichkeit) zur Vergangenheit (Tod); hingegen besteht das Werheitliche Etwas – die Seele – ewig, anders als der Mensch (Seele, Person & Existenz), der sich überdies als IchMensch & Zeitgeistler der Zeit verschreibt (vlg.: „Zeit ist Geld“, „Nostalgie“, „Mode“) und mit ihr untergeht (vlg.: „Nach dem Tod ist gar nichts!“). Schließlich: Wieso weiß ich, dass die Weile (GegenWart, Sein) ewig besteht und mit der Seele (Werheit; „Subjekt“) & ihrem LiebeFrieden niemals untergeht (Tod)? Weil ich den Unterschied von Bestand (Weile) & Zeit (Ablauf) als GegenSatz von Sein (Ewigkeit) & IrrSein (Vergänglichkeit) verstehe (ich weiß, wo diese Begriffe stehen); das eine beFriedet mich im Hier&Jetzt, das andere beKriegt mich im Dort&Dann von NichtHier&NichtJetzt als Erinnerung & Fantasie (Ideologie), und der Tod (Nichts) gehört zu diesem, hingegen die Liebe (Gott) zu jenem.

SchlussFolgerung: Einsteins Uhr („Zeit ist, was die Uhr misst“) misst nicht(!) „die“ Zeit als Ablauf in vielen Gestalten, ist doch alles Gemessene (vlg.: „Evidence based“) bloß ein winziger („reduzierter“; Reduktionismus) Teil des Ganzen Begriffes; tatsächlich misst die Uhr nur die Erde-Bewegung eines Tages („Tageszeit“). Welche Fülle innerhalb des Tages abgelaufen ist, dieses Geschehen (Geschichte) misst keine Uhr, doch ist dieses UnMessbare das für die Existenz („Dasein“, „Leben“) des Menschen bei weitem Wichtigste. Ja, welcher Mensch (IchMensch, MachtMensch) sich der Zeit unterwirft, sich auf sie einengt („rund um die Uhr“) und ihr gehorcht, dieser Zeitgeistler & ZeitSklave versäumt die Existenz und „hat“ auch „keine Zeit“ zum Sterben; dennoch läuft seine „Lebenszeit“ im Tode ab (vlg.: „Das war’s!“). Anders als der Zeit-Stillstand im Tod ist der RuheStand der Weile; sie ist kein Ende der „Lebenszeit“ (vlg.: „Nach dem Tod ist nichts!“), sondern Beginn des LiebeWerdens im Sein der GegenWart (Ewigkeit), die auf den Sinn als GrößtMöglichen Zusammenhang-inSein&Werden hört. Tatsächlich sind Zeit, Tod & Krieg Orte der VerNichtung (Nichts), hingegen sind Weile, Liebe & Friede der Hort (Schatz [Kluge]) der ErRichtung (Gott) von EntMachtung & EntAbHängigung des Menschen dank der LiebeFrüchte Friede & Freiheit; im einen zeitigt der IrrSinn (Nihilismus) mittels IchMenschen (MachtMenschen), doch im anderen weilt der Sinn mit WirMenschen (LiebeMenschen). Somit lautet die Antwort auf die Frage nach dem SinnZusammenhang von Weile & Friede einerseits und Zeit & Krieg andererseits, einfach & klar: Weile beSteht & Friede beRuhigt, doch Zeit verGeht & Krieg beStreitet. Das eine Paar gehört zur Kultur der ZuKünftigkeit (NotWendigkeit der AnKunft), das andere Paar gehorcht der Barbarei der Vergänglichkeit (NotTrächtigkeit); deren UnFruchtbarkeit für das Gute (NotWendende) beweist die Geschichte der IchMenschheit fortwährend & eindeutig.